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Stadtverordnetenversammlung am 02.04.2020 - verschoben auf den 14.05.2020


Wahlen liegen hinter uns, Wahlen liegen vor uns!

Und nach jeder Wahl nimmt auch  in Werneuchen der Müllberg an ausgedienten Wahlplakaten zu, seit einigen Jahren sogar der Plastikmüll. Vielen Wahlkandidaten ist es nicht wie Herrn Peter Vida aus Bernau vergönnt, im nächsten Jahr essbare Werbung zu installieren.

Hier in Werneuchen beeinflusste die steigende Anzahl der Plakate die Verkehrssicherheit. Ordnungswidrig hingen sie an Verkehrsschildern,  zu nahe an Kreuzungsbereichen, aber auch 5 (fünf) übereinander – eine Verschandelung der Ortsbilder.
Die Fraktion „Die Linke“ unterbreitet deshalb den Stadtverordneten den Vorschlag, die Anzahl der Wahlplakate auf insgesamt 100 Stück pro Wahlvorschlagsträger für das gesamte Stadtgebiet zu begrenzen. Zusätzlich soll die Anzahl der Großplakate auf 1 Stück pro Wahlvorschlagsträger pro Ortslage reduziert werden. „Die Linke“ erhofft sich bei Zustimmung der Abgeordneten nicht nur mehr Ordnung und Sauberkeit, sondern auch, dass die Wahlvorschlagsträger mit weniger finanziellen Möglichkeiten nicht strukturell benachteiligt werden.

Schülergenerationen „gingen durch ihre Hände“ und sie kann es immer noch nicht lassen!

Seit 1969 bis zu ihrer Berentung arbeitete Frau Christa Stiller ununterbrochen an der weiterführenden Schule Werneuchen (heute Europaschule Werneuchen) als Mathematiklehrerin.

Ihr Ziel war es stets, jeden Schüler zum Abschlussziel zu führen, manchmal dem Nichtsversteher über den Kopf streichelnd, manchmal den Nichtwollenden auch barsch ansprechend. Erfolge gaben ihr recht. Heutige Eltern, Großeltern und sogar Urgroßeltern bestätigen das. „Frau Stiller ist in Werneuchen eine Institution, bei ihr haben wir etwas gelernt.“ Und heutige Werneuchener Grundschüler, Werneuchener Oberschüler, sogar Werneuchener Schüler, die in anderen Orten weiterführende Schulen besuchen, nehmen ihre Hilfsbereitschaft in Anspruch. Noch immer erteilt sie ehrenamtlich Nachhilfe in Mathematik.

Die Fraktion „ Die Linke“ in der Stadtverordnetenversammlung Werneuchen hat sich dazu entschlossen, diese jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit offiziell zu würdigen und schlägt der Stadtverordnetenversammlung vor,  Frau Christa Stiller in das Ehrenbuch der Stadt Werneuchen neben  ehemaligen Abgeordneten, vielen ehrenamtlich Tätigen, Feuerwehrleuten u.a. einzutragen.


 

Leinenpflicht für Hunde in Wohnsiedlungen

Werneuchens Einwohnerzahl steigt und wird in den nächsten Jahren weiter anwachsen und damit auch die Zahl der Kinder. Die Stadt hat vorgesorgt, Kindergärten erweitert, Kindergärten zusätzlich eröffnet und die Planung der neuen Grundschule auf den Weg gebracht.

Alles schön und gut, gleiches geschah auch in den Nachbargemeinden Ahrensfelde und Bernau, aber dort gingen die Abgeordneten noch einen Schritt weiter. Denn für Häuslebauer und Neumieter gehört in vielen Fällen ein Tier zur Familie, sei es als Freizeitgestalter oder Lebenskamerad oder, oder...

Da gibt es aber Probleme für Hundebesitzer und die, die es nicht sind.

1. Viele Hunde werden ohne Leine ausgeführt, dies verleitet zu Unaufmerksamkeit beim „Gassi gehen“. Durch ein ständiges Führen des Hundes an der Leine in Wohngebieten bekommt der Halter direkt mit, wo der Hund sein „Geschäft“ verrichtet und der Halter kann seiner Pflicht besser nachkommen und die Hinterlassenschaft beseitigen.

2. Auch in Werneuchen gibt es Menschen, die Angst vor Hunden haben – und Hunde „riechen“ das. Angstschweiß, Zittern, Hilflosigkeit. Da reicht kein “Komm her!“ und keine Entschuldigung.

Die Linke bringt deshalb als Stadtfraktion in die Stadtverordnetenversammlung Werneuchen den Antrag ein, den Leinenzwang in Wohngebieten zu veranlassen, auszuweisen und zu kontrollieren.